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Sanierung

Durchführung und Baubegleitung zur Sicherstellung der kostengünstigsten Realisierung der energetischen Sanierungsmaßnahmen und des Erreichens aller maximal möglichen Förderungen.

 

Die Durchführung der Sanierung kann abweichend von den Mindestanforderungen der KfW in folgenden Schritten erfolgen: 

► Ausführungsplanung der einzelnen Maßnahmen und Ausarbeitung von objektspezifischen Details.

► Einholen von Angeboten und Auswertung in Form von vergleichenden Preisspiegeln.

► Durchführung von Preisverhandlungen und der Auftragsvergabe.

► Aufstellung, Weiterführung und Kontrolle eines Zeitablaufplans aller Maßnahmen.

Anleitung und Koordinierung der ausführenden Gewerke. 

Kontinuierliche Qualitäts- und Kostenkontrolle während der gesamten Baumaßnahme.

Abnahme, Aufmaß- und Abrechnungsprüfung für alle beauftragten Gewerke.               

Abwicklung der Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit den erforderlichen Nachweisen.

     

 

Staatliche Förderungen

Energetische Sanierung werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nach unterschiedlichen Kriterien gefördert.

Wie die jeweiligen Förderprogramme der KfW und des BAFA bei der Sanierung eines Gebäudes optimal kombiniert werden können, kann nur im Rahmen einer individuellen Energieberatung (BAFA) ermittelt werden.

 

Förderprogramme der KfW

Die KfW fördert durch einen zinsgünstigen Kredit in Verbindung mit einem prozentualem Teilschuldenerlass. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist alternativ ein prozentualer Förderzuschuss möglich.

Gefördert werden u. a.:

► Einzelmaßnahmen ( 20 % Teilschuldenerlass  oder  20 %  Zuschuss ).

► Effizienzhäuser (Effizienzhaus 55%, 70%, 85%, 100%  bis Effizienzhaus 115% und Effizienzhaus Denkmal)    

     mit erhöhten Fördersätzen von 25 % bis 40 % als Teilschuldenerlass oder Zuschuss.

► Baubegleitung und Energieausweis für das sanierte Gebäude (50% und anteilig als Sanierungskosten).

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schreibt bei einer energetische Sanierung die Baubegleitung als Voraussetzung für eine Förderung zwingend vor.    

Der erforderliche Umfang der einzelnen Schritte richtet sich nach der angestrebten KfW-Effizienzklasse

( Einzelmaßnahmen oder KfW-Effizienzhaus ).

Für die Kosten der Baubegleitung gewährt die KfW eine Sonderförderung in Höhe von 50% der Baubegleitungskosten. Zusätzlich sind diese Kosten Bestandteil der förderfähigen Sanierungskosten.

 

Fenster oder Haustür als Einzelmaßnahmen

Bei der geförderten Sanierung der Fenster und Außentüren als Einzelmaßnahme kann die Baubegleitung auf die schriftliche Bearbeitung (Prüfen der Unterlagen und Online-Abwicklung der Förderung) reduziert werden.

Die komplette Abwicklung dieser Förderungen kann ich mit Ihrer Vollmacht für Sie übernehmen.

► Prüfung der Angebote auf Erfüllen der Förderfähigkeit.

► Antragstellung auf die Förderung der Sanierung im KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" als

    Investionszuschuss (Programm 430) oder als Förderkredit über Ihre Bank (Programm 151/152).

► Antragstellung auf die Förderung der Baubegleitung im KfW-Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren"

     als Zuschuss zur Baubegleitung (Programm 431).

► Prüfung der Rechnungen und Nachweise zur Feststellung der tatsächlich förderfähigen Kosten.

► Veranlassen der Auszahlung der Förderzuschüsse in den KfW-Programmen 430 und 431.

   
Für Sie beschränken sich entsprechend die Kosten.
 
Beispielrechnung:       

                  Gebühren für die Baubegleitung der energeitschen Sanierung von                              

                  Heizung oder Fenstern bei einem Ein-/Zweifamilienhaus      930,- €

                  Anteilige Erstattung im KfW-Programm 430     (20%)           -186,- €

                  Zuschuss im KfW-Programm 431                     (50%)           -465,- €

                  Verbleibender Eigenanteil                                                       279,- €

 

Die eigentliche Förderung der Sanierung im KfW-Programm 430 beträgt 20 % der gesamten Sanierungskosten.

Bei der Zuschussvariante (KfW-Programm 152) setzt sich die Förderung aus 20 % Teilschuldenerlass und den günstigen Zinskonditionen zusammen.

 

Förderprogramme des BAFA

Die Förderung von Heizungssanierungen erfolgt im Jahr 2020 nicht mehr mit pauschalen Zuschussbeträgen.

Wie die KfW gewährt nun auch das BAFA hohe Förderzuschüsse prozentual zu den Sanierungskosten.

 

Die Fördersätze betragen:

► 30 %  für den Einbau einer Hybridheizung (z.B. Gas mit Solarunterstüzung)

► 35 %  für den Einbau einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien (Pellets, Wärmepumpe etc.).

► 10 % zusätzliche Prämie bei Stillegung einer Öl-Heizung.